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Hammerschloss und Teiche

Schlossweg 12
95709 Tröstau-Leupoldsdorf

Öffnungszeiten:
Montag - Sonntag: 8:00 -17:00 Uhr
 

 

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Das Hammerschloss mit den dazugehörigen Teichanlagen im Ortsteil Leupoldsdorf ist eine unter Denkmalschutz stehende Anlage. Mit umfassenden Sanierungs- und Rekonstruierungsmaßnahmen wurde die Anlage wieder in Szene gesetzt und ist nun ein neues touristisches Ziel.

Im Torhaus ist eine Tourismusinformationsstelle mit angeschlossener Ausstellung zum Thema Hammerschloss und Hammerherren entstanden. Die Außenanlagen wurden saniert und die historisch belegte Gartenanlage wieder hergestellt. Hierfür wurden leer stehende Gebäude abgerissen und auf dem Gelände eine auf alten Plänen belegte formale Gartenanlage rekonstruiert. Gleichzeitig wurde der ehemalige Mühlgraben wieder freigelegt. So entstand eine attraktive Kurparkanlage, welche das touristische Angebot von unserer Gemeinde erweitert.

 


Die Außenanlagen am Torhaus wurden dem Charakter des Gebäudes angepasst. Beim Abbruch einer leerstehenden Schreinerei blieben historische Mauerreste erhalten. Hier entstand eine kleine Bühne, welche für verschiedene Veranstaltungen genutzt werden kann. Gegenüber der Bühne erinnert eine Feuerstelle an die historische Nutzung des Hauses, sie bildet das Zentrum des westlichen Platzbereichs.

Nördlich des neuen Platzes wurde durch die Öffnung des verrohrten Grabens eine attraktive Erlebniszone für Jung und Alt geschaffen. An dieser Stelle befand sich mit dem Hammerwerk das frühere Zentrum der Eisenproduktion des Schlosses. Allerdings waren von den historischen Anlagen nur mehr einige Mauerreste erhalten. Sie wurden saniert und die frühere Nutzung der Wasserkraft für die Besucher durch ein neues Wasserrad sichtbar gemacht. Mit der Öffnung eines kleinen Stauwehrs durch die Besucher wird das Wasserrad in Bewegung gesetzt.

 

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In Richtung des neuen Schlossgartens schließt sich ein gepflasterter Platz an, welcher als Mittelpunkt mit vier Obstbäumen das Hauptthema des Gartens ankündigt. Die klassische Gartenform, wie im Urkatasterplan von 1860 dargestellt, mit Wegekreuz und symmetrischen Beeten wurde wieder erstellt. Bei der Neugestaltung wurden diese Themen um einige dekorative Elemente ergänzt, um attraktive Bereiche für die Besucher der Kurparkanlage zu schaffen. So wurde mit der Anpflanzung verschiedener Strauch-Rosensorten ein besonderer Duft- und Blütenaspekt in den Kurpark eingebracht. Das zentrale Wegekreuz hat in seinem Mittelpunkt einen Brunnen, um welchen vier Lauben-Sitzbänke gruppiert sind.

Ein modern gestalteten Pavillon, als schlichter Kubus mit Cortenstahloberfläche gestaltet, stellt den Endpunkt der formalen Gartenanlage und das wichtigste gebaute Element der Gartenanlage dar. Kombiniert mit bedruckten Glaselementen ist der Pavillon auch ein Ort der Information. Dahinter, in Richtung der Straße, entstand eine extensiv genutzte Streuobstwiese sowie eine Hecke mit Wildobstgehölzen.

 

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Bezug nehmend auf die Bedeutung der Anlage als vorindustrieller Standort der Eisenerzeugung und Metallverarbeitung wurde bewusst das moderne Material Cortenstahl verwendet, welches in seiner Oberflächengestalt und Materialstruktur am besten den Charakter des rohen Eisens verkörpert. (Quelle: bsz)

 

 

 

 

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